Mann homophob beleidigt und angegriffen

Aus einer Gruppe von Frauen, Kindern und Männern heraus wurde gestern Nachmittag in Neukölln ein Mann homophob beleidigt und angegriffen. Nach Angaben des 35-Jährigen sei er gegen 14.50 Uhr auf dem Hermannplatz an der Gruppe, seiner Vermutung nach eine Familie, vorbei gelaufen und sei von den Frauen und Kindern wegen seiner sexuellen Orientierung und wegen eines an einer Halskette getragenen Kreuzes beschimpft und beleidigt worden. Die Männer der Gruppe sollen ihn dann geschlagen und getreten und einen Finger umgeknickt haben. Einer beherzt eingreifenden, unbekannt gebliebenen Passantin sei es gelungen, den Angegriffenen in ein nahe gelegenes Lokal in Sicherheit zu bringen, von wo aus die Polizei gerufen wurde. Die alarmierten Beamten trafen wenig später weder die Helferin noch die Gruppe an. Der 35-Jährige wurde zur ambulanten Behandlung mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Die weiteren Ermittlungen hat der polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt übernommen.

Paar beleidigt, geschubst und getreten

In Schöneberg zeigten heute Nachmittag zwei Männer an, sie seien von einem Unbekannten beleidigt und attackiert worden. Nach Angaben der beiden 44 und 45 Jahre alten Männer waren sie gegen 15 Uhr in der Dominicusstraße unterwegs, als sich ihnen von hinten ein Mann näherte, sich homophob äußerte und die beiden anspuckte. Anschließend soll der Unbekannte sie geschubst haben und den Jüngeren zudem in den Rücken getreten haben, bevor er sich entfernte. Der 44-Jährige klagte über Rückenschmerzen, verzichtete jedoch zunächst auf eine ärztliche Behandlung. Die Polizeibeamten schrieben Strafanzeigen wegen Körperverletzung und Beleidigung. Der Polizeiliche Staatsschutz hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Provoziert und geschlagen

Gestern Mittag wurde ein Mann in Mitte mit Fäusten in den Rücken geschlagen. Den Angaben des 46 Jahre alten Opfers und seines 26-jährigen Lebensgefährten zufolge seien beide Hand in Hand gegen 13 Uhr die Münzstraße entlang gegangen. Ein Mann lief plötzlich dicht hinter ihnen. An der Ecke Neue Schönhauser Straße habe der 46-Jährige ihn angesprochen, er solle nicht so dicht hinter ihnen laufen. Dieser habe sein Tun aber weiter fortgesetzt und dem 46-Jährigen außerdem mit den Fäusten in den Rücken geschlagen. Alarmierten Polizisten sagte der 45-Jährige dann später, ihm habe es nicht gepasst, dass das Paar Hand in Hand gelaufen sei. Geschlagen habe er ihn allerdings nicht, so seine Aussage. Der 46-Jährige trug leichte Verletzungen davon. Die Polizisten brachten den vorläufig Festgenommenen zu einer Gefangenensammelstelle, in der er sich einer erkennungsdienstlichen Behandlung unterziehen musste, bevor er seinen Weg fortsetzen durfte.

Straftaten mit homophoben Hintergrund

Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes Berlin hat die Ermittlungen zu Straftaten mit homophoben Hintergrund gestern Nachmittag in Tiergarten und heute früh in Schöneberg übernommen.

Gegen 17.30 Uhr alarmierte ein Zeuge die Polizei in den Großen Tiergarten. Vor Ort gab der 31-Jährige an, dass er mit seiner Freundin im Park joggen war, als beide von einem 39-jährigen Mann angesprochen wurden. Dieser schilderte den beiden, dass er im Park unterwegs war und von einem unbekannten Mann aus einer vierköpfigen Männergruppe heraus homophob beleidigt worden sein soll. Anschließend soll ihn derselbe Mann zu Boden gestoßen und ihm mehrmals mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. Der Mann soll sich dann das Funktelefon und die Geldbörse des Angegriffenen genommen haben. Anschließend flüchtete er zusammen mit den drei anderen Männern, die sich an dem Angriff nicht beteiligt haben sollen. Der 39-Jährige erlitt leichte Kopfverletzungen, welche nicht behandelt werden mussten.

Beamte des Polizeiabschnitts 41 wurden gegen 4.30 Uhr in der Eisenacher Straße von einem 25-jährigen Mann angesprochen. Dieser gab an, dass er in der Motzstraße vor einer Bar stand, als eine Frau und ein Mann auf ihn zukamen und er von der unbekannten Frau angerempelt sowie homophob beleidigt worden sein soll. Zu der Frau soll der Beleidigte dann gesagt haben, dass er sie anzeigen und bis zum Eintreffen der Polizei festhalten werde. Daraufhin soll ihm der Mann mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. Im Anschluss flüchteten die beiden in Richtung Martin-Luther-Straße. Die leichten Kopfverletzungen des 25-Jährigen mussten nicht ärztlich versorgt werden.

Homophob beleidigt

In der vergangenen Nacht wurde ein Mann in Mitte homophob beleidigt. Den Angaben des alkoholisierten 19-Jährigen zufolge traf er gegen 1.30 Uhr am Alexanderplatz auf eine Gruppe junger Männer. Aus der Gruppe heraus soll er homophob beleidigt worden sein. Alarmierte Polizisten stellten wenig später fünf Personen fest, von denen zwei, 17 und 18 Jahre alt, als tatverdächtig gelten. Die Ermittlungen übernahm der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt.

Drei Männer angegriffen

Zu einem Übergriff kam es heute in den frühen Morgenstunden in Schöneberg. Nach den bisherigen Erkenntnissen befanden sich drei Männer im Alter von 27, 28 und 29 Jahren gegen 3.50 Uhr im Kreuzungsbereich Maaßenstraße/Nollendorfstraße. Vier Personen verließen zur gleichen Zeit ein Wohnhaus und einer von ihnen soll die drei homophob beleidigt und unvermittelt den 29-Jährigen geschlagen haben. Kurz darauf sollen mehrere Glasflaschen in Richtung des Trios geworfen worden sein, die jedoch keine der Personen trafen. Anschließend soll der Schläger erneut ausgeholt und dem 28-Jährigen einen Kinnhaken versetzt haben. Danach flüchteten die Täter. Alarmierte Polizeibeamte konnten trotz intensiver Suche keine Tatverdächtigen feststellen. Die beiden Geschlagenen wurden leicht verletzt. Die Angegriffenen gaben bei der Anzeigenaufnahme den Beamten gegenüber an, nicht homosexuell zu sein. Die Ermittlungen dauern an.

Homophob und volksverhetzend beschimpft

Zwei Frauen alarmierten gestern am späten Nachmittag die Polizei in die Kopenhagener Straße nach Prenzlauer Berg. Das lesbische Paar gab den Polizisten gegenüber an, dass sie sich gegen 18 Uhr im Außenbereich eines Cafés befanden und küssten, als ein Radfahrer anhielt und die beiden Frauen, im Alter von 27 und 26 Jahren, homophob und volksverhetzend beschimpfte. Der unbekannte Radfahrer setzte im Anschluss seine Fahrt fort. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt führt die Ermittlungen.

An der Tür geklopft und homophob beleidigt

In der vergangenen Nacht beleidigten zwei Unbekannte einen Mann in Moabit homophob. Den Angaben des 35-Jährigen zufolge sollen gegen 22.40 Uhr zwei Unbekannte an seiner Wohnungstür in der Lehrter Straße geklopft und ihm, nachdem er diese öffnete, gesagt haben, er solle die Musik leiser machen. Innerhalb dieser Aufforderung sollen sie ihn homophob beleidigt haben. Anschließend schloss der Mann die Tür und alarmierte die Polizei. Die Unbekannten flüchteten. Die Ermittlungen übernahm der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt.

Fahndung erfolgreich - Verdächtige zu homophoben Straftaten ermittelt

Gemeinsame Meldung Polizei und Staatsanwaltschaft Berlin

Das mit Bildern und Video gesuchte Trio, welches am 04. März einen Mann homophob beleidit und attackiert hat, wurde ermittelt. Nach der veröffentlichten Fahndung ging eine Vielzahl von Hinweisen bei dem Polizeilichen Staatsschutz ein, die zur Namhaftmachung der Frau und einem der Männer führten. Zu diesen werden nun intensive Ermittlungen geführt. Der zweite mutmaßliche Angreifer stellte sich gestern auf einem Polizeiabschnitt.

Homophob beleidigt und verletzt

Am 25. April zeigte ein 22-jähriger Mann auf einem Polizeiabschnitt an, dass er am Vortag dreimal nacheinander von verschiedenen Personen homophob beleidigt und geschlagen wurde. Nach seinen Angaben wurde er am 24. April gegen 6 Uhr an der Ilse- Ecke Schierker Straße im Vorbeilaufen von zwei entgegenkommenden Männern mehrfach und lautstark beleidigt. Der 22-Jährige lief weiter und wurde wenig später an der Kreuzung Fuldastraße Ecke Sonnenallee erneut von zwei Unbekannten homophob beleidigt. Gegen 6.50 Uhr wurde er an der Einmündung Weser- Ecke Fuldastraße von einer achtköpfigen Personengruppe umringt, beleidigt und ins Gesicht geschlagen. Der 22-Jährig konnte den Angreifern entkommen, die Personengruppe flüchtete in verschiedene Richtungen.

Der Polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen wegen Beleidigung und gefährlicher Körperverletzung übernommen.

Polizei sucht mit Bildern und Video nach den Tätern

http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.567484.php (Link zu den Fahndungsfotos)

Mit der Veröffentlichung von Bildern aus einer Überwachungskamera sucht die Polizei Berlin nach zwei Männern und einer Frau, die im dringenden Verdacht stehen, den 39-jährigen Mann am 4. März 2017 gegen 1.45 Uhr attackiert zu haben.

Ermittlungen ergaben, dass die Gesuchten sich in der Tram 10 in polnischer Sprache lautstark abfällig über Schwule geäußert und den Mann homophob beleidigt haben. Einer der beiden Männer soll den 39-Jährigen im weiteren Verlauf angegriffen und ihm mit den Fäusten gegen den Kopf und Oberkörper geschlagen haben. Als der 39-Jährige sich zur Wehr setzte, soll die abgebildete Frau von dem anderen Begleiter eine Bierflasche genommen und dem Mann damit auf den Kopf geschlagen haben. Anschließend flüchtete das Trio aus der Straßenbahn.

Die Gesuchten sind zwischen 20 und 25 Jahre alt und konnten unmittelbar vor sowie nach der Tatbegehung von einer Videokamera aufgezeichnet werden.

Die Kriminalpolizei fragt:

  • Wer kann Angaben zur Identität und/ oder des Aufenthaltsortes der gesuchten Personen geben?
  • Wer hat die sie vor, bei oder nach der Tatbegehung gesehen?
  • Wer kann weitere sachdienliche Hinweise zur Tat oder zu den Gesuchten geben?

Hinweise nimmt das Landeskriminalamt im Bayernring 44 in Berlin-Tempelhof unter der Telefonnummer (030) 4664 953 128, per Telefax unter der Nummer (030) 4664 953 199 oder per E-Mail, über die Internetwache Berlin sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen.

 

Erstmeldung Nr. 0486 vom 4. März 2017: Mann bei Angriff leicht verletzt

Heute früh wurde ein Mann bei einem Angriff in Gesundbrunnen leicht verletzt. Der 39-jährige zeigte an, dass er mit seinem ein Jahr älteren Lebensgefährten gegen 1.50 Uhr in einer Straßenbahn der Linie M10 in Richtung S- und U-Bahnhof Warschauer Straße unterwegs war. Kurz vor dem U-Bahnhof Bernauer Straße sprachen ihn zwei Männer und eine Frau in der Tram an und fragten ihn, ob er schwul sei. Dies bejahte er. Daraufhin beschimpfte das Trio den 39-Jährigen homophob und schlug ihm ins Gesicht. Bevor die Angreifer flüchteten, schlug ein Täter dem Attackierten noch eine Flasche auf den Kopf. Anschließend verließen die Drei die Tram am U-Bahnhof Bernauer Straße. Der 39-Jährige erlitt Gesichtsverletzungen und klagte über Kopfschmerzen. Sein Lebensgefährte blieb unverletzt. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin übernahm die Ermittlungen.

 

Trio angegriffen, geschlagen und beraubt

http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.582576.php


Gestern Abend erschienen auf einem Polizeiabschnitt in Blankenburg zwei Männer und zeigten einen Übergriff an. Nach ihren Schilderungen befanden sich die beiden, 21 und 22 Jahre alt, in der Nacht vom 14. zum 15. April 2017 mit einem weiteren 27-jährigen Freund nach einem Diskothekenbesuch in einer S-Bahn zum Bahnhof Blankenburg. Bereits in dem Zug seien sie von einer Gruppe Jugendlicher angegriffen worden. Ein Fahrgast der eingegriffen habe, soll ebenfalls angegangen worden sein. Am Bahnhof angekommen, verließen die Angegriffenen und auch die angreifende Gruppe den Waggon. Auf dem Bahnsteig setzen sich die körperlichen Übergriffe in Form von Schlägen und Tritten fort. Dem 21-Jährigen wird dabei ein Brustbeutel vom Hals gerissen. Anschließend flüchteten die Täter. Die drei jungen Männer erlitten leichte Verletzungen, die jedoch zunächst nicht medizinisch versorgt werden mussten. Inwiefern die Tat mit der sexuellen Orientierung, einer der Angegriffenen ist schwul und ein weiterer war geschminkt, zu tun hat, ist Gegenstand der Ermittlungen die der Polizeiliche Staatsschutz übernommen hat.