http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.626908.php

Ein Mann wurde gestern von zwei Unbekannten in Tiergarten gefesselt, geschlagen und homophob beleidigt. Gegen 23.30 Uhr wurde der 31-Jährige unter dem Vorwand eines Treffens mit Cousins in den Bereich des Großen Tiergartens gelockt. Der Mann zeigte den Polizisten später an, dass er von zwei Männern geknebelt und anschließend an einen Baum gefesselt worden sein soll. Die Täter hätten ihn dann beleidigt, gegen die Schulter geschlagen und getreten. Anschließend soll das Duo ihn an dem Baum gefesselt zurückgelassen und sich in Richtung Straße des 17. Juni entfernt haben. Erst nach anderthalb Stunden habe der 31-Jährige sich von den Fesseln befreien und nach Hilfe rufen können. Er kam mit Verletzungen an Schulter und Oberschenkel zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Der Polizeiliche Staatsschutz führt wegen der homophoben Tat die Ermittlungen.

Polizeimeldung vom 04.09.2017
Mitte
Nr. 2014

http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.626494.php

Bei einem Streit auf einer Tankstelle heute Mittag in Neukölln wurde ein Mann von einem Unbekannten homophob beleidigt und am Bein verletzt. Der Anzeigende gab den Polizisten später an, dass er gegen 13.20 Uhr mit dem Fahrer eines BMW auf einer Tankstelle in der Grenzallee in Streit geriet. Grund hierfür war eine kurz zuvor begangene Verkehrsbehinderung des Unbekannten. Dieser beleidigte den 48-jährigen Mann bei dem Streit homophob und rollte mit seinem Fahrzeug auf ihn zu. Hierbei stieß er im weiteren Verlauf mit der Stoßstange gegen das Bein des Mannes und entfernte sich anschließend mit seinem silberfarbenen BMW. Der 48-Jährige erlitt eine leichte Beinverletzung, die am Tatort zunächst nicht behandelt werden musste. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt führt die Ermittlungen und Suche nach dem Täter.

Polizeimeldung vom 31.08.2017
Neukölln
Nr. 1982

http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.614781.php

Leicht verletzt wurde ein Zeuge einer homophoben Beleidigung gestern Nachmittag in Moabit. Bei seiner Anzeigenerstattung auf einem Polizeiabschnitt gab der 29-Jährige an, dass er gemeinsam mit einer Freundin und zwei Bekannten gegen 17.50 Uhr Zeugen einer homophoben Beleidigung wurde. Ein Mann, der zwei kleine Kinder bei sich hatte, soll ein offensichtlich schwules Pärchen an der Straßenbahnhaltestelle am Hauptbahnhof beschimpft haben. Darauf sprach der 29-Jährige den Unbekannten an, woraufhin es zwischen den beiden zu Handgreiflichkeiten kam. Im weiteren Verlauf stieß der Unbekannte dann den Zeugen, der auf die Gleise der Tram stürzte. Namentlich nicht bekannte Passanten zogen den 29-Jährigen dann von den Gleisen. Aus Angst vor einer weiteren Auseinandersetzung stieg der Angegriffene mit seinen Begleitern dann in eine Straßenbahn und fuhr zum Polizeiabschnitt 31. Der unbekannte Angreifer blieb an der Haltestelle. Das beleidigte Paar blieb unbekannt. Der 29-Jährige erlitt leichte Verletzungen an einem Arm sowie Hautabschürfungen. Eine ärztliche Behandlung war nicht notwendig.

Polizeimeldung vom 23.07.2017
Mitte
Nr. 1668

http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.612671.php


In den gestrigen Abendstunden wurde ein homosexuelles Paar in Neukölln von Jugendlichen homophob beleidigt und angegriffen. Den Angaben der beiden 32 und 42 Jahre alten Männern zufolge, trafen sie kurz nach 19 Uhr in der Leinestraße auf eine fünfköpfige Jugendgruppe, aus der heraus sie homophob beleidigt worden seien. Auf die Frage, was das Problem sei, hätten zwei Jugendliche mit Schlägen auf den 42-Jährigen reagiert. Zeugen eines nahegelegenen Imbisses gelang es, die Täter zunächst in die Flucht zu schlagen. Wenige Zeit später traf das Paar erneut auf die Gruppe. Wiederum schlugen dieselben zwei Jugendlichen auf den 42-Jährigen ein, bevor sie in Richtung Tempelhofer Flugfeld endgültig flüchteten. Glücklicherweise erlitt der Mann nur leichte Verletzungen, die er gegebenenfalls ärztlich behandeln lassen wird. Sein 32-jähriger Begleiter blieb unverletzt. Zeugenaussagen zufolge sollen sich die Jugendlichen in türkischer Sprache unterhalten haben. Die weiteren Ermittlungen übernahm der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt.

Polizeimeldung vom 17.07.2017
Neukölln
Nr. 1604

https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.612328.php

In der vergangenen Nacht geriet ein 39-Jähriger in Prenzlauer Berg mit drei unbekannten Jugendlichen in Streit. Gegen 2.40 Uhr bestieg er die Tram der Linie M 1 an der Haltestelle Milastraße Ecke Buchholzer Straße. Dort sprachen ihn drei Jugendliche auf die von ihm offen um den Hals getragenen christlichen Holzkreuze an. Während des daraus entstandenen Wortgefechtes schlug ihm einer der Drei mit der Faust ins Gesicht und beleidigte ihn anschließend homophob. An der Tramstation Schönhauser Allee Ecke Bornholmer Straße verließen die jungen Männer die Bahn. Der 39-Jährige erlitt keine Verletzungen. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt übernimmt die weiteren Ermittlungen.

Polizeimeldung vom 14.07.2017

Pankow
 
Nr. 1581

 

http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.609798.php

Gestern Abend wurde ein Pärchen in Wedding homophob beleidigt und bespuckt. Gegen 21.45 Uhr waren die beiden Frauen im Alter von 25 und 26 Jahren, die sich als gleichgeschlechtliches Paar zu erkennen gaben, in der Oudenarder Straße unterwegs, als sie an der Ecke Groninger Straße unvermittelt von einem 31-jährigen Mann beleidigt und bespuckt wurden. Zeugenaussagen zufolge soll er einer der beiden Frauen an die Außenseite des Oberschenkels gefasst und nach einem Abwehrversuch seine Hand ins Gesicht gedrückt und sie weggestoßen haben. Nachdem die beiden unverletzt gebliebenen Frauen auf einem Abschnitt Anzeige erstatteten, konnten Einsatzkräfte den leicht alkoholisierten Tatverdächtigen auf dem Gelände der ehemaligen Osramhöfe festnehmen. Nach Feststellung seiner Identität und einem erteilten Platzverweis kam er wieder auf freien Fuß. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Polizeimeldung vom 07.07.2017
Mitte
Nr. 1517

http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.606411.php

In der vergangenen Nacht verweigerte ein Droschkenkutscher die Mitnahme eines Fahrgastes in Friedrichshain. Nach den bisherigen Erkenntnissen wollte der 44-jährige Fahrgast gegen 1 Uhr das Taxi eines 48-Jährigen in der Revaler Straße besteigen, als ihm die Mitnahme verweigert wurde. Wütend darüber, soll der abgelehnte Fahrgast gegen die Taxitür getreten haben, woraufhin der Fahrer den 44-Jährigen an den Haaren zog und ihn gewürgt haben soll. Den alarmierten Polizisten gegenüber gab der 44-Jährige an, er sei von dem Taxifahrer homophob beleidigt worden, weil er ein Transvestit sei. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Polizeimeldung vom 28.06.2017
Nr. 1437

In den gestrigen Nachmittagsstunden schlug und trat ein Mann auf ein Pärchen in Mitte ein. Den Angaben der beiden Frauen zufolge, sprach sie der 45 Jahre alte Mann gegen 17 Uhr in englischer Sprache an, als sie auf einer Bank am Reichstagufer Ecke Neustädtische Kirchstraße saßen. Als ihm die beiden Frauen zu verstehen gaben, dass sie kein Interesse an einem Gespräch haben, zog er zunächst von dannen. Kurz darauf trat er erneut auf die beiden zu und stellte sich direkt vor die 30-Jährige, die ihn beiseiteschob. Unvermittelt soll der Mann der 30-Jährigen ins Gesicht getreten und geschlagen haben. Als sich ihre 28 Jahre alte Partnerin einmischte, kam es zum gegenseitigen Schlagabtausch, in dessen Verlauf der Mann der 28-Jährigen eine Flasche gegen den Kopf warf und sie mit dem Unterarm würgte, bis sie zu Boden ging und kurzfristig das Bewusstsein verlor. Erst zu Hilfe eilende Zeugen konnten die Frau befreien und den Mann bis zum Eintreffen der alarmierten Polizisten festhalten. Die Beamten nahmen ihn fest und brachten ihn zu einer Gefangenensammelstelle. Die Frauen konnten nach ambulanter Behandlung die Klinik wieder verlassen. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt übernahm die weitere Bearbeitung.

Polizeimeldung vom 26.06.2017 Nr. 1421

http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.598825.php

Vergangene Nacht wurde die Polizei wegen eines homophoben Übergriffs zum U-Bahnhof Mehringdamm gerufen. Dort gab der 20-jährige Geschädigte an, aus einer Gruppe heraus von einem 18-Jährigen aufgrund seiner Frauenkleider beleidigt und bespuckt worden zu sein. Bei der anschließenden Personalienfeststellung des Tatverdächtigen ließ dieser ein Tütchen mit Drogen fallen, die von den Beamten gesichert wurden.

Gestern Nachmittag beleidigte und schlug ein Unbekannter den Angestellten eines Friseurgeschäftes in Friedrichshain. Den Angaben des 50 Jahre alten Mitarbeiters zufolge habe der Unbekannte gegen 14.40 Uhr das Geschäft in der Frankfurter Allee betreten, sich Gratisproben genommen und anschließend das Geschäft verlassen. Auf die Ansprache des Mitarbeiters habe er ihn homophob beleidigt, in den Nacken geschlagen und sei anschließend geflüchtet. Der 50-Jährige klagte über Nackenschmerzen, die er gegebenenfalls selbst behandeln lassen wolle.

Aus einer Gruppe von Frauen, Kindern und Männern heraus wurde gestern Nachmittag in Neukölln ein Mann homophob beleidigt und angegriffen. Nach Angaben des 35-Jährigen sei er gegen 14.50 Uhr auf dem Hermannplatz an der Gruppe, seiner Vermutung nach eine Familie, vorbei gelaufen und sei von den Frauen und Kindern wegen seiner sexuellen Orientierung und wegen eines an einer Halskette getragenen Kreuzes beschimpft und beleidigt worden. Die Männer der Gruppe sollen ihn dann geschlagen und getreten und einen Finger umgeknickt haben. Einer beherzt eingreifenden, unbekannt gebliebenen Passantin sei es gelungen, den Angegriffenen in ein nahe gelegenes Lokal in Sicherheit zu bringen, von wo aus die Polizei gerufen wurde. Die alarmierten Beamten trafen wenig später weder die Helferin noch die Gruppe an. Der 35-Jährige wurde zur ambulanten Behandlung mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Die weiteren Ermittlungen hat der polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt übernommen.

In Schöneberg zeigten heute Nachmittag zwei Männer an, sie seien von einem Unbekannten beleidigt und attackiert worden. Nach Angaben der beiden 44 und 45 Jahre alten Männer waren sie gegen 15 Uhr in der Dominicusstraße unterwegs, als sich ihnen von hinten ein Mann näherte, sich homophob äußerte und die beiden anspuckte. Anschließend soll der Unbekannte sie geschubst haben und den Jüngeren zudem in den Rücken getreten haben, bevor er sich entfernte. Der 44-Jährige klagte über Rückenschmerzen, verzichtete jedoch zunächst auf eine ärztliche Behandlung. Die Polizeibeamten schrieben Strafanzeigen wegen Körperverletzung und Beleidigung. Der Polizeiliche Staatsschutz hat die weiteren Ermittlungen übernommen.