Drei Männer angegriffen

Zu einem Übergriff kam es heute in den frühen Morgenstunden in Schöneberg. Nach den bisherigen Erkenntnissen befanden sich drei Männer im Alter von 27, 28 und 29 Jahren gegen 3.50 Uhr im Kreuzungsbereich Maaßenstraße/Nollendorfstraße. Vier Personen verließen zur gleichen Zeit ein Wohnhaus und einer von ihnen soll die drei homophob beleidigt und unvermittelt den 29-Jährigen geschlagen haben. Kurz darauf sollen mehrere Glasflaschen in Richtung des Trios geworfen worden sein, die jedoch keine der Personen trafen. Anschließend soll der Schläger erneut ausgeholt und dem 28-Jährigen einen Kinnhaken versetzt haben. Danach flüchteten die Täter. Alarmierte Polizeibeamte konnten trotz intensiver Suche keine Tatverdächtigen feststellen. Die beiden Geschlagenen wurden leicht verletzt. Die Angegriffenen gaben bei der Anzeigenaufnahme den Beamten gegenüber an, nicht homosexuell zu sein. Die Ermittlungen dauern an.

Homophob und volksverhetzend beschimpft

Zwei Frauen alarmierten gestern am späten Nachmittag die Polizei in die Kopenhagener Straße nach Prenzlauer Berg. Das lesbische Paar gab den Polizisten gegenüber an, dass sie sich gegen 18 Uhr im Außenbereich eines Cafés befanden und küssten, als ein Radfahrer anhielt und die beiden Frauen, im Alter von 27 und 26 Jahren, homophob und volksverhetzend beschimpfte. Der unbekannte Radfahrer setzte im Anschluss seine Fahrt fort. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt führt die Ermittlungen.

An der Tür geklopft und homophob beleidigt

In der vergangenen Nacht beleidigten zwei Unbekannte einen Mann in Moabit homophob. Den Angaben des 35-Jährigen zufolge sollen gegen 22.40 Uhr zwei Unbekannte an seiner Wohnungstür in der Lehrter Straße geklopft und ihm, nachdem er diese öffnete, gesagt haben, er solle die Musik leiser machen. Innerhalb dieser Aufforderung sollen sie ihn homophob beleidigt haben. Anschließend schloss der Mann die Tür und alarmierte die Polizei. Die Unbekannten flüchteten. Die Ermittlungen übernahm der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt.

Fahndung erfolgreich - Verdächtige zu homophoben Straftaten ermittelt

Gemeinsame Meldung Polizei und Staatsanwaltschaft Berlin

Das mit Bildern und Video gesuchte Trio, welches am 04. März einen Mann homophob beleidit und attackiert hat, wurde ermittelt. Nach der veröffentlichten Fahndung ging eine Vielzahl von Hinweisen bei dem Polizeilichen Staatsschutz ein, die zur Namhaftmachung der Frau und einem der Männer führten. Zu diesen werden nun intensive Ermittlungen geführt. Der zweite mutmaßliche Angreifer stellte sich gestern auf einem Polizeiabschnitt.

Homophob beleidigt und verletzt

Am 25. April zeigte ein 22-jähriger Mann auf einem Polizeiabschnitt an, dass er am Vortag dreimal nacheinander von verschiedenen Personen homophob beleidigt und geschlagen wurde. Nach seinen Angaben wurde er am 24. April gegen 6 Uhr an der Ilse- Ecke Schierker Straße im Vorbeilaufen von zwei entgegenkommenden Männern mehrfach und lautstark beleidigt. Der 22-Jährige lief weiter und wurde wenig später an der Kreuzung Fuldastraße Ecke Sonnenallee erneut von zwei Unbekannten homophob beleidigt. Gegen 6.50 Uhr wurde er an der Einmündung Weser- Ecke Fuldastraße von einer achtköpfigen Personengruppe umringt, beleidigt und ins Gesicht geschlagen. Der 22-Jährig konnte den Angreifern entkommen, die Personengruppe flüchtete in verschiedene Richtungen.

Der Polizeiliche Staatsschutz hat die Ermittlungen wegen Beleidigung und gefährlicher Körperverletzung übernommen.

Polizei sucht mit Bildern und Video nach den Tätern

http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.567484.php (Link zu den Fahndungsfotos)

Mit der Veröffentlichung von Bildern aus einer Überwachungskamera sucht die Polizei Berlin nach zwei Männern und einer Frau, die im dringenden Verdacht stehen, den 39-jährigen Mann am 4. März 2017 gegen 1.45 Uhr attackiert zu haben.

Ermittlungen ergaben, dass die Gesuchten sich in der Tram 10 in polnischer Sprache lautstark abfällig über Schwule geäußert und den Mann homophob beleidigt haben. Einer der beiden Männer soll den 39-Jährigen im weiteren Verlauf angegriffen und ihm mit den Fäusten gegen den Kopf und Oberkörper geschlagen haben. Als der 39-Jährige sich zur Wehr setzte, soll die abgebildete Frau von dem anderen Begleiter eine Bierflasche genommen und dem Mann damit auf den Kopf geschlagen haben. Anschließend flüchtete das Trio aus der Straßenbahn.

Die Gesuchten sind zwischen 20 und 25 Jahre alt und konnten unmittelbar vor sowie nach der Tatbegehung von einer Videokamera aufgezeichnet werden.

Die Kriminalpolizei fragt:

  • Wer kann Angaben zur Identität und/ oder des Aufenthaltsortes der gesuchten Personen geben?
  • Wer hat die sie vor, bei oder nach der Tatbegehung gesehen?
  • Wer kann weitere sachdienliche Hinweise zur Tat oder zu den Gesuchten geben?

Hinweise nimmt das Landeskriminalamt im Bayernring 44 in Berlin-Tempelhof unter der Telefonnummer (030) 4664 953 128, per Telefax unter der Nummer (030) 4664 953 199 oder per E-Mail, über die Internetwache Berlin sowie jede andere Polizeidienststelle entgegen.

 

Erstmeldung Nr. 0486 vom 4. März 2017: Mann bei Angriff leicht verletzt

Heute früh wurde ein Mann bei einem Angriff in Gesundbrunnen leicht verletzt. Der 39-jährige zeigte an, dass er mit seinem ein Jahr älteren Lebensgefährten gegen 1.50 Uhr in einer Straßenbahn der Linie M10 in Richtung S- und U-Bahnhof Warschauer Straße unterwegs war. Kurz vor dem U-Bahnhof Bernauer Straße sprachen ihn zwei Männer und eine Frau in der Tram an und fragten ihn, ob er schwul sei. Dies bejahte er. Daraufhin beschimpfte das Trio den 39-Jährigen homophob und schlug ihm ins Gesicht. Bevor die Angreifer flüchteten, schlug ein Täter dem Attackierten noch eine Flasche auf den Kopf. Anschließend verließen die Drei die Tram am U-Bahnhof Bernauer Straße. Der 39-Jährige erlitt Gesichtsverletzungen und klagte über Kopfschmerzen. Sein Lebensgefährte blieb unverletzt. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin übernahm die Ermittlungen.

 

Trio angegriffen, geschlagen und beraubt

http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.582576.php


Gestern Abend erschienen auf einem Polizeiabschnitt in Blankenburg zwei Männer und zeigten einen Übergriff an. Nach ihren Schilderungen befanden sich die beiden, 21 und 22 Jahre alt, in der Nacht vom 14. zum 15. April 2017 mit einem weiteren 27-jährigen Freund nach einem Diskothekenbesuch in einer S-Bahn zum Bahnhof Blankenburg. Bereits in dem Zug seien sie von einer Gruppe Jugendlicher angegriffen worden. Ein Fahrgast der eingegriffen habe, soll ebenfalls angegangen worden sein. Am Bahnhof angekommen, verließen die Angegriffenen und auch die angreifende Gruppe den Waggon. Auf dem Bahnsteig setzen sich die körperlichen Übergriffe in Form von Schlägen und Tritten fort. Dem 21-Jährigen wird dabei ein Brustbeutel vom Hals gerissen. Anschließend flüchteten die Täter. Die drei jungen Männer erlitten leichte Verletzungen, die jedoch zunächst nicht medizinisch versorgt werden mussten. Inwiefern die Tat mit der sexuellen Orientierung, einer der Angegriffenen ist schwul und ein weiterer war geschminkt, zu tun hat, ist Gegenstand der Ermittlungen die der Polizeiliche Staatsschutz übernommen hat.

Beleidigung mit homophobem Hintergrund

In den gestrigen Abendstunden (Donnerstag, 30. März 2017) beleidigten zwei Unbekannte in einem Fitness-Center in Kreuzberg einen Mann. Ermittlungen zufolge trainierte der 20-Jährige gegen 21.15 Uhr in einem Sportstudio am Kottbusser Damm und soll von zwei dort ebenfalls trainierenden Männern in arabischer Sprache aufgrund seiner sexuellen Orientierung beleidigt worden sein. Dabei sollen die unbekannten Männer sehr laut gesprochen haben, so dass auch andere Mitglieder des Sportstudios die Beschimpfungen hören konnten. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin übernahm die Ermittlungen zu der Beleidigung mit homophobem Hintergrund.

Nach Angriff - Polizei sucht Zeugen

http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.576050.php

Nach dem Angriff auf eine Frau am Sonntag in den frühen Morgenstunden in Mitte sucht die Polizei Berlin nach Zeugen. Ermittlungen ergaben, dass die 24-Jährige von nur einem Mann angegriffen worden sein soll. Ein weiterer Mann und eine Frau, die den mutmaßlichen Angreifer begleitet hatten, sollen an der Tathandlung nicht beteiligt gewesen sein. Die Angegriffene befindet sich weiter in ärztlicher Behandlung in einem Krankenhaus. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin prüft derzeit einen homophoben Hintergrund.

Die Fahnder fragen:

  • Wer ist Zeuge von dem Angriff geworden?
  • Wer kann Angaben zu dem mutmaßlichen Angreifer und/oder seinem Aufenthaltsort machen sowie zu seinen Begleitern?
  • Wer kann sonst sachdienliche Hinweise geben?

Hinweise nehmen die Ermittler des Polizeilichen Staatsschutzes beim Landeskriminalamt Berlin unter der Telefonnummer (030) 4664 – 953 100 oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Ermittlungen nach Hasskriminalität

http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.567523.php


Nach einem Fall von Hasskriminalität gestern Nachmittag in Moabit hat der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin die Ermittlungen übernommen. Eine 58-jährige Zeugin sprach in der Straße Alt-Moabit Polizeibeamte an und teilte diesen mit, dass ein Mann gegen 14.15 Uhr in der gleichen Straße einem 16-Jährigen ein Werbeschild in den Rücken geworfen haben soll. Die Zeugin sprach den Mann daraufhin auf sein Verhalten an. Er soll ihr gegenüber dann angegeben an, dass er dies gemacht habe, da der Jugendliche angegeben hat, schwul zu sein. Anschließend wollte der mutmaßliche Angreifer den Jugendlichen erneut attackieren, wurden von Passanten jedoch abgehalten. Anschließend entfernte sich der Verdächtige mit einem Audi vom Ort. Eine Suche nach dem Wagen verlief erfolglos. Der Jugendliche klagte über Rückenschmerzen. Die Ermittlungen dauern an.

Mann bei Angriff leicht verletzt

http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.567484.php


Heute (Samstag, 04.03.2017)  früh wurde ein Mann bei einem Angriff in Gesundbrunnen leicht verletzt. Der 39-jährige zeigte an, dass er mit seinem ein Jahr älteren Lebensgefährten gegen 1.50 Uhr in einer Straßenbahn der Linie M10 in Richtung S- und U-Bahnhof Warschauer Straße unterwegs war. Kurz vor dem U-Bahnhof Bernauer Straße sprachen ihn zwei Männer und eine Frau in der Tram an und fragten ihn, ob er schwul sei. Dies bejahte er. Daraufhin beschimpfte das Trio den 39-Jährigen homophob und schlug ihm ins Gesicht. Bevor die Angreifer flüchteten, schlug ein Täter dem Attackierten noch eine Flasche auf den Kopf. Anschließend verließen die Drei die Tram am U-Bahnhof Bernauer Straße. Der 39-Jährige erlitt Gesichtsverletzungen und klagte über Kopfschmerzen. Sein Lebensgefährte blieb unverletzt. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin übernahm die Ermittlungen.

Homo- und transphobe Gewalt in Berlin

Maria Tischbier, Ansprechperson der Polizei Berlin für LSBTI spricht im SIEGESSÄULE-Interview über homo- und transphobe Gewalt, Aufklärungsquoten und die Zusammenarbeit mit der Szene. Das komplette Interview gibt es hier.