Transfrau beleidigt und bedroht

Eine Transfrau alarmierte gestern Abend die Polizei nach Kreuzberg. Die 37-Jährige zeigte an, dass sie kurz zuvor, gegen 18.10 Uhr, zu Fuß in der Kohlfurter Straße unterwegs gewesen sei, als sie zwei Männern begegnete. Einer der beiden habe sie dann, vermutlich wegen ihres Erscheinungsbildes, beleidigt und volksverhetzende Äußerungen hinzugefügt. Als sie eine Erklärung von dem Pöbler verlangt habe, soll er sie auch noch bedroht haben. Anschließend flüchtete der Tatverdächtige mit seinem Begleiter. Eine Absuche der näheren Umgebung durch die alarmierte Funkstreife verlief ohne Erfolg. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die weiteren Ermittlungen zu der Volkverhetzung, Beleidigung und Bedrohung übernommen.

Homosexueller mit Messer attackiert

Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt wegen eines homophoben Übergriffs, der in der Nacht vom vergangenen Mittwoch zum Donnerstag in Neukölln geschah. Nach derzeitigem Ermittlungsstand war ein 24-Jähriger gegen 23.40 Uhr zusammen mit seinem 27-jährigen Lebensgefährten in der Mainzer Straße unterwegs, wobei sie ihre Arme untergehakt hatten. Sie wurden dann von zwei Jugendlichen angesprochen und nach Zigaretten gefragt, woraufhin sie ohne zu reagieren weitergingen. Die beiden Unbekannten folgten ihnen und der Jüngere bekam plötzlich einen Schlag gegen den Kopf und anschließend einen Messerstich in den Oberschenkel. Der Verletzte rettete sich zusammen mit seinem Partner, der nicht angegriffen wurde, in eine nahegelegene Bar, wo Gäste einen Rettungswagen und die Polizei alarmierten. Die Angreifer flüchteten unerkannt. Der 24-Jährige kam in ein Krankenhaus, wo die Stichwunde versorgt werden musste. Lebensgefahr besteht nicht.

Beleidigt und getreten

In den gestrigen Nachmittagsstunden beleidigten und verletzten Unbekannte eine transsexuelle Frau in Wedding. Den Angaben der 52-Jährigen zufolge sei sie gegen 16.40 Uhr in einem U-Bahnwaggon der Linie 9 von einem Mann homophob beleidigt und anschließend getreten worden. Am U-Bahnhof Westhafen verließ der Täter in Begleitung eines zweiten Mannes die U-Bahn.

Beleidigung und gefährliche Körperverletzung in Straßenbahn

Polizeimeldung Nr. 0450 vom 23.02.2018
 
Gestern Abend meldete sich ein 20-jähriger Mann aus Mönchengladbach auf einem Polizeirevier in Nordrhein-Westfalen und teilte mit, sich selbst auf den Fotos wieder-erkannt zu haben. Er gab an, von einem Bekannten ein Screenshot einer Tageszeitung erhalten zu haben, in der die Fahndungsfotos abgebildet waren. Die Ermittlungen dauern an.

Zeugenaufruf Nr. 0440 vom 22. Februar 2018

Am Sonntag, den 23. Juli 2017, gegen 2.40 Uhr soll der bisher unbekannte Mann in einer Straßenbahn der Linie M10 in Mitte in der Nähe des U-Bahnhofs Frankfurter Tor einen Fahrgast mit den Worten „Homo-Fotze“ und „Schwuchtel“ beleidigt haben.

Danach soll der Unbekannte von hinten an den 20-Jährigen herangetreten sein und ihn unvermittelt an der um den Hals getragenen und verknoteten Regenbogenfahne aus der Bahn herausgezogen haben. Der angegriffene Fahrgast soll dadurch Verletzungen im Hals- und Rückenbereich erlitten haben.

Homophober Übergriff in Pankow

Unbekannte verletzten bereits Freitagabend zwei junge Männer in Prenzlauer Berg. Gegen 21 Uhr, so der derzeitige Kenntnisstand, befanden sich ein 17- und ein 18-Jähriger nach eigenen Angaben in einer S-Bahn in Fahrtrichtung Storkower Straße. Als der Zug am Bahnhof Schönhauser Allee hielt und sich die Türen öffneten, soll das Paar plötzlich von drei Männern attackiert und aus dem Zug gestoßen worden sein. Die beiden kamen zu Fall und wurden am Boden liegend mehrmals geschlagen sowie getreten. Beide Männer erlitten Verletzungen bei dem Übergriff. Ihnen gelang schließlich selbst die Flucht vor den Schlägern, indem sie in eine andere S-Bahn rannten. Die Unbekannten flüchteten ebenfalls. Die Angegriffenen begaben sich zunächst selbst in ärztliche Behandlung und zeigten die Tat gestern Abend auf einem Polizeiabschnitt an.
Pankow
 

Polizeimeldung Nr. 0349

Reisende in S-Bahn beleidigt und angegriffen

https://www.presseportal.de/blaulicht/pm/70238/3862483

Berlin - Treptow-Köpenick (ots) - Mittwochabend nahmen Bundespolizisten einen Mann am S-Bahnhof Adlershof fest, der zuvor mehrere Personen in einer S-Bahn der Linie S9 fremdenfeindlich und homophob beleidigte.

Gegen 20 Uhr machte eine Zeugin eine Streife der Bundespolizei am S-Bahnhof Adlershof auf eine Auseinandersetzung am Bahnsteig aufmerksam. Die Beamten trafen kurz darauf einen 33-jährigen Deutschen an. Dieser soll laut Zeugenaussagen fremdenfeindliche und homophobe Äußerungen in einer S-Bahn der Linie S9 von sich gegeben haben. Als ein Mann aus Adlershof die S-Bahn daraufhin verlassen wollte, trat ihm der 33-Jährige beim Ausstieg gegen die Hand und gegen die Hüfte. Gegenüber den Bundespolizisten verweigerte er zunächst Angaben zu seiner Identität und wollte anschließend die Flucht ergreifen. Als dies nicht gelang, schlug er mit einer Bierflasche um sich. Die Einsatzkräfte brachten ihn daraufhin zu Boden und nahmen ihn fest.

Die Beamten leiteten Ermittlungsverfahren wegen Beleidigung, Körperverletzung und Widerstand gegen Vollstreckungsbeamte gegen den polizeibekannten Mann aus Rangsdorf ein. Dieser erklärte an psychischen Problemen zu leiden.

Mann auf U-Bahnhof angegriffen


Aus einer Gruppe heraus wurde ein Mann in der vergangenen Nacht auf einem U-Bahnhof in Neukölln angegriffen. Gegen 0.30 Uhr tanzte und sang ein 28-Jähriger nach eigenen Angaben auf dem U-Bahnhof Hermannplatz, als eine Gruppe junger Männer auf ihn zukam. Sinngemäß sei ihm in einem kurzen Wortgefecht mitgeteilt worden, dass diese sich durch sein extravagantes Auftreten gestört fühlten. Anschließend hätte ihn einer aus der Gruppe mehrfach mit der Faust gegen den Kopf geschlagen. Zudem sei er durch die anderen bedrängt und geschubst worden. Grund des Angriffs sei nach seinen Angaben seine Homosexualität gewesen. Ihm gelang die Flucht, jedoch folgte ihm einer der Männer. Zivilpolizisten wurden auf die Situation aufmerksam und nahmen den mutmaßlichen Schläger fest. Der alkoholisierte 21-Jährige kam zur Blutentnahme auf eine Gefangenensammelstelle, die er anschließend wieder verlassen konnte. Der Angegriffene erlitt Verletzungen im Gesicht, die durch die Besatzung eines Rettungswagens ambulant behandelt wurden.
 
Polizeimeldung vom 04.02.2018
Neukölln
Nr. 0291

Erst beleidigt, dann geschlagen und bestohlen

https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.667027.php

Ein Mann wurde in der vergangenen Nacht in Gesundbrunnen angegriffen. Aussagen zufolge war der 26-Jährige an der Prinzenallee Ecke Bellermannstraße unterwegs, als er von bis zu fünf unbekannten jungen Männern zunächst homophob beleidigt worden sein soll. Einer der Beleidiger soll ihn dann zu Boden geschlagen haben. Dabei aus seiner Jacke herausgefallene Zigaretten und Geld sollen die Angreifer aufgehoben und gestohlen haben. Als der 26-Jährige gerade wieder aufstand, sei ein weiterer Mann aus der Gruppe auf ihn zugekommen, habe ihn erst beruhigend angesprochen und dann ebenfalls geschlagen Das Opfer entfernte sich im Anschluss in die Gotenburger Straße und alarmierte die Polizei. Die Unbekannten flüchteten daraufhin in unbekannte Richtung. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt ermittelt. 

Homophob beleidigt

https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.664440.php

In der vergangenen Nacht wurde nach ihren Angaben eine Frau aus einem Auto heraus in Reinickendorf homophob beleidigt. Gegen 2.10 Uhr lief die 51-Jährige in der Klixstraße, als sie aus einem dort stehenden Auto heraus beleidigt und bedroht wurde. Alarmierte Polizisten stellten bei der anschließenden Überprüfung einen 36-Jährigen fest. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

Gefährliche Körperverletzung mit homophoben Hintergrund

https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.661244.php

Nach einer gefährlichen Körperverletzung mit homophoben Hintergrund gestern Nachmittag in Neukölln hat der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin die Ermittlungen übernommen. Zwei Männer, 23 und 28 Jahre alt, erschienen gestern Nachmittag auf einem Polizeiabschnitt und gaben an, dass sie gegen 15.30 Uhr in der Sonnenallee in Richtung Hermannplatz unterwegs waren, als sechs Männer an die beiden herantraten und den Älteren fragten, warum er Ohrringe trägt und ob er schwul sei. Der Angesprochene entgegnete daraufhin, dass es egal wäre, ob er schwul sei. Daraufhin sollen zwei aus der sechsköpfigen Gruppe die beiden Männer angegriffen haben. Dabei wurde der 23-Jährige offenbar auch mit einer leeren Obstkiste beworfen. Sein Begleiter erlitt leichte Kopfverletzungen und er Kopf-, Arm- und Beinverletzungen. Die Attackierten gaben an, aufgrund ihrer sexuellen Orientierung angegriffen worden zu sein. Nach dem Angriff waren die beiden Männer zum nahe gelegenen Polizeiabschnitt geflüchtet. Eine Suche nach den mutmaßlichen Angreifern verlief ohne Erfolg.

Polizeimeldung vom 23.12.2017
Neukölln
Nr. 2924

 

Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt

Nach einer Körperverletzung und homophoben Beleidigung gestern Nachmittag in Rummelsburg ermittelt nun der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes. Zeugenaussagen zufolge war ein 30-Jähriger gegen 17.30 Uhr an der Kreuzung Fischerstraße/Lückstraße unterwegs. Dabei kam ihm ein Unbekannter entgegen, der ihn im Vorbeilaufen wegen seiner sexuellen Neigung beleidigt und anschließend getreten haben soll. Der Mann soll anschließend einfach weiter gelaufen sein. Der 30-jährige wurde leicht verletzt. 

Polizeimeldung vom 20.10.2017
Nr. 2381

Homophober Übergriff in Pankow

Ein Unbekannter soll heute Morgen einen jungen Mann in Pankow plötzlich angegriffen haben. Der 19-Jährige zeigte gegen 7 Uhr an, dass er kurz zuvor vor dem Eingangsbereich des S- und U-Bahnhofes Pankow in der Berliner Straße mit einem unbekannten Mann ins Gespräch kam. Als er dabei erwähnte, dass er homosexuell sei, habe der Unbekannte ihm unvermittelt mehrmals mit der Faust ins Gesicht geschlagen und sei dann in unbekannte Richtung geflüchtet. Der 19-Jährige erlitt Verletzungen im Gesicht und an den Händen, lehnte eine ärztliche Behandlung jedoch ab. Die weiteren Ermittlungen wird der polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt übernehmen.

Polizeimeldung vom 14.10.2017
Pankow
Nr. 2339