VelsPol Berlin-Brandenburg

Das Mitarbeiternetzwerk für LSBTI in Polizei und Justiz.

Polizeimeldungen

https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.484468.php

Bereits am Freitagabend kam es in Neukölln zu einer Beleidigung mit homophoben und rassistischem Hintergrund sowie einer Körperverletzung. Nach den Schilderungen eines 27-Jährigen telefonierte er am Freitag, gegen 22.40 Uhr auf dem Vorplatz des S-Bahnhofs Herrmannstraße. Nachdem er das Telefonat beendet hatte, soll er unvermittelt von einem Passanten homophob und rassistisch beleidigt worden sein. Der Beschimpfte ging daraufhin weg und soll dabei dann von dem Verdächtigen, der weiterhin beleidigende Worte von sich gab, verfolgt worden sein. Der 27-Jährige machte daraufhin ein Video des Mannes und teilte ihm dies auch mit. Im Anschluss soll der Beleidigte von dem Fußgänger angegriffen, gegen eine Wand gedrückt und gewürgt worden sein. Passanten bemerkten das Geschehen und gingen dazwischen, woraufhin der mutmaßliche Angreifer von dem 27-Jährigen abließ. Zwischenzeitlich alarmierte Polizeibeamte nahmen den Verdächtigen vorläufig fest. Der 44-Jährige wurde nach Personalienfeststellung am Ort entlassen.

https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.483875.php

Gestern Mittag wurde ein 26-Jähriger in Neukölln zunächst beleidigt und dann getreten. Seinen Aussagen und denen seiner 22- und 27-jährigen Begleiter zufolge, saßen die Drei gegen 13.45 Uhr vor einem Imbiss in der Sonnenallee, als ein Unbekannter sich neben sie setzte und den 26-Jährigen, vermutlich auf Grund seines weiblichen Erscheinungsbildes, anstarrte. Anschließend habe er ihn bezüglich seines Aussehens beleidigt. Kurze Zeit später seien fünf weitere Männer hinzugekommen, von denen zwei unvermittelt auf die drei eintraten und -schlugen und anschließend flüchteten. Das Opfer und seine Bekannten wurden leicht verletzt. Im Zuge der ersten Ermittlungen teilte der 26-Jährige mit, dass er bereits in der vergangenen Nacht von einem der Täter in der Sonnenallee geschlagen worden sei. Die Ermittlungen übernahm der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes.

Gestern Abend wurde eine Frau in der U-Bahn in Kreuzberg angegriffen. Ihren Angaben zur Folge war sie nach 20 Uhr mit der U-Bahn der Linie 1 vom Kurfürstendamm kommend in Richtung Kottbusser Tor unterwegs, als sie von einem Mann homophob beleidigt und ins Gesicht geschlagen worden sein soll. Danach habe sie den Zug verlassen und sei mit der nächsten Bahn weiter in Richtung Kottbusser Tor gefahren. Auf dem Bahnsteig des U-Bahnhofs Kottbusser Tor habe die 29-Jährige den Täter wiedererkannt und die Polizei alarmiert. Die Beamten nahmen den 23-Jährigen vorläufig fest. Es wird nun wegen des Verdachts der Körperverletzung und der Beleidigung ermittelt.

Anlässlich des gestrigen Internationalen Tages gegen Homophobie und Transphobie am 17. Mai 2016 hisste das Polizeipräsidium Land Brandenburg u. a. auch auf Initiative des Vereines lesbischer und schwuler Polizeibediensteter Berlin-Brandenburg die Regenbogenfahne und setzte  so ein sichtbares Zeichen gegen Diskriminierung, Ausgrenzung und Gewalt gegenüber LSBTI innerhalb und außerhalb der Polizei des Landes Brandenburg. Mit diesem symbolischen Akt stärkte das Polizeipräsidium auch die Arbeit des Ansprechpartners für gleichgeschlechtliche Lebensweisen im Polizeipräsidium. VelsPol Berlin-Brandenburg sagt Danke für dieses Engagement der größten Polizeibehörde des Landes Brandenburg.

Die Polizei in Brandenburg und Berlin sucht wieder Nachwuchs!

Anlässlich des 4. Deutschen Diversity-Tages „Charta der Vielfalt“ am Dienstag, dem 7. Juni 2016, eröffnet die Polizei Berlin die Plakatausstellung „Gleichstellung weiter denken“. In der Zeit zwischen 10 und 12 Uhr findet an diesem Tag die Eröffnungsveranstaltung für geladene Gäste im Foyer des Polizeipräsidiums am Platz der Luftbrücke 6 in 12101 Berlin-Tempelhof statt. Im Anschluss ist die Ausstellung öffentlich und bis zum 30. Juni 2016 zu besichtigen.

Polizeipräsident Klaus Kandt schnitt heute zum dritten Mal anlässlich des Internationalen Tages gegen Homophobie und Transphobie am 17. Mai einen „Regenbogenkuchen‟ an. An der Veranstaltung in der Eiswaldtstraße nahmen auch der Leiter der Polizeidirektion 4, Direktor beim Polizeipräsidenten Detlef Brenner, und der Leiter des Polizeiabschnitts 41, Polizeidirektor Uwe Berndt, sowie der Abgeordnete Tom Schreiber teil. Die vom Opferhilfe- und Gewaltpräventionsprojekt MANEO veranstaltete Aktion, die in diesem Jahr unter anderem auch beim Abgeordnetenhaus von Berlin, im Berliner Rathaus und bei der Berliner Feuerwehr stattfinden wird, setzt ein Zeichen für die gesamtgesellschaftliche Bekämpfung von Diskriminierung und Hassgewalt.

Quelle Foto: Kriminaloberkommissarin Maria Tischbier, Ansprechperson für LSBTI Belange der Polizei Berlin

Kommende Veranstaltungen

25. Lesbisch-schwules Sta...

Juli
Samstag
15
An zwei Tagen präsentieren sich wieder Vereine und Verbände rund um dem Nollendorfplatz. Auch VelsPol Berlin-Brandenburg, das Mitarbeiternetzwerk für Lesben, Schwule, Bisexuelle trans*- und...
11:00
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CSD Berlin

Juli
Samstag
22
Mehr Informationen unter: http://csd-berlin.de
12:00
VelsPol Berlin-Brandenburg

VelsPol Bundesseminar

August
Mittwoch
02
23. Bundesseminar vom 02. - 06. August 2017 in Hamburg ...was zählt ist der MENSCH! VelsPol-Deutschland organisiert und veranstaltet zum 23. Mal gemeinsam mit VelsPol-Nordwest ein...
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