VelsPol Berlin-Brandenburg

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Polizeimeldungen

Polizei Berlin

https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.441938.php

Zu einem homophoben Übergriff kam es in der vergangenen Nacht in Kreuzberg. Nach Angaben der beiden betroffenen Männer im Alter von 20 und 23 Jahren liefen sie gegen 2 Uhr Hand in Hand auf dem Gehweg der Adalbertstraße, als sie aus einer vier- bis fünfköpfigen Personengruppe heraus von einem Unbekannten zunächst homophob beleidigt wurden. Im Anschluss schlug der Angreifer mehrfach dem 23-Jährigen mit der Faust gegen den Kopf. Nach der Tat flüchteten alle unerkannt. Der Geschlagene klagte über Schmerzen am Kopf und wollte sich selbst in ärztliche Behandlung begeben.

Phantombild des Gesuchten

 

Nach einer Attacke auf ein gleichgeschlechtliches Paar sucht der Polizeiliche Staatschutz des Landeskriminalamts mit einem Phantombild nach einem mutmaßlichen Täter.

Am 28. Juni 2015 gegen 4.45 Uhr, so die derzeitigen Ermittlungen, waren beide in der Rheinsberger Straße unterwegs, als sie zunächst von zwei Unbekannten unter einem Vorwand angesprochen und anschließend unvermittelt mit Faustschlägen und Tritten angegriffen wurde.

Die beiden Männer im Alter von 28 und 31 Jahren erlitten dadurch Verletzungen im Gesicht.

Einer der Angreifer, der auf dem Phantombild (siehe Link oben) zu sehen ist, wird wie folgt beschrieben:

  • circa 20 – 25 Jahre alt
  • circa 175 cm groß
  • schlanke, athletische Figur
  • hatte wellige Haare, die seitlich kurz rasiert waren
  • trug eine Brille

Die Kriminalpolizei fragt:

  • Wer kann Angaben zur Identität und/oder zum Aufenthaltsort des gesuchten Mannes geben?
  • Wer kann weitere, sachdienliche Hinweise zur Tat oder zu den Tätern geben?

Hinweise nimmt der Polizeiliche Staatsschutz im Bayernring 44 in Berlin-Tempelhof unter der Telefonnummer (030) 4664 – 953 128, per E-Mail unter Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

Polizei Berlin

https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.401379.php

Die bereits 1987 in Berlin begonnenen und später auch europaweiten Ermittlungen nach einem Raubmord haben nun zur Festnahme und Inhaftierung des mutmaßlichen Tatverdächtigen geführt.

Am 8. Februar 1987 war der damals 47 Jahre alte Emilio BENITO RICA tot in seiner Wohnung in der Neuköllner Karl-Marx-Straße aufgefunden worden. Er war das Opfer eines Tötungsdelikts geworden. Todesursächlich war den Befunden der Gerichtsmediziner zufolge eine scharfe Gewalteinwirkung gegen den Hals gewesen. Nach der Tat war aus der Wohnung des Opfers ein Videorecorder entwendet worden.

Das homosexuelle Opfer verkehrte regelmäßig im Bereich des Bahnhofs Zoologischer Garten, um dort Männer kennenzulernen, um hiernach gegen finanzielle Entlohnung sexuelle Dienste in seiner Wohnung zu erlangen. Auch am Tattag begab sich Emilio BENITO RICA in Begleitung eines Bekannten in den Bereich des Bahnhofs Zoologischer Garten. Dort knüpfte er Kontakt zu einem Mann, den er kurz darauf erneut in einer Peep-Show wieder traf, die seinerzeit in der Kantstraße gegenüber des Theaters des Westens logierte. Mit diesem Mann verließ er kurze Zeit später die Peep-Show mit dem Bemerken gegenüber seinem Bekannten, diesen Mann mit zu sich nach Hause nehmen zu wollen. Zu diesem Zeitpunkt wurde Emilio BENITO RICA das letzte Mal lebend gesehen.

Anhand der Angaben des Bekannten wurde von dem Begleiter des Emilio BENITO RICA seinerzeit ein Phantombild erstellt und veröffentlicht (siehe Link zur Pressemeldung der Polizei Berlin).

Im Zuge der Tatortarbeit wurden diverse serologische als auch daktyloskopische Spuren gesichert, die vorerst keinem Verursacher zugeordnet werden konnten. Bedingt durch die Fortschritte in der DNA-Analytik wurden die serologischen Tatspuren zu einem späteren Zeitpunkt erneut einer kriminaltechnischen Untersuchung zugeführt, was im Jahre 2003 zur Bestimmung des DNA-Profils einer männlichen Person führte. Eine Recherche in der DNA-Datenbank verlief erfolglos; das DNA-Profil blieb jedoch in der Datenbank gespeichert.

Im Jahre 2014 meldete Interpol Prag, dass es dort zu einer Treffermeldung hinsichtlich des DNA-Profils der bis dato unbekannten Person kam. Nach Übermittlung der Personalien eines 53 Jahre alten serbischen Staatsangehörigen wurde von der Staatsanwaltschaft Berlin ein europäischer Haftbefehl beim Amtsgericht Berlin erwirkt. Nach Übernahme der Maßnahmen durch die Zielfahnder des Landeskriminalamtes Berlin wurde der nunmehr Beschuldigte im September 2015 von den tschechischen Behörden an seinem Wohnort festgenommen. Seine Auslieferung in die Bundesrepublik Deutschland erfolgte am 16. Oktober 2015.

Bereits kurz nach der Tat kam es im Jahre 1987 zu einem telefonischen Hinweis eines anonym gebliebenen Mannes bei der 5. Mordkommission. Der anonyme Hinweisgeber berichtete davon, dass er sich ebenfalls häufig in der Peep-Show in der Kantstraße aufhalten würde und am 25. Januar 1987 einen Mann mit zu sich nach Hause genommen hätte. Dieser Mann habe ihn dann in der Wohnung unvermittelt mit einem Messer angegriffen. Der Hinweisgeber konnte die Personalien des Täters benennen. Ermittlungen zu diesen Personalien bzw. dieser Person verliefen jedoch ergebnislos. Nunmehr konnte festgestellt werden, dass die vom Hinweisgeber zu der Person des Angreifers genannten Personalien mit denen des hier Beschuldigten nahezu deckungsgleich sind.

Für die weiteren Ermittlungen bittet die Polizei um Mithilfe:

  • Wer kennt den Mann auf dem Lichtbild?
  • Wer hatte im Zeitraum um das Jahr 1987 Kontakt zu ihm?
  • Wer hat nach der Tat möglicherweise einen Videorecorder von der abgebildeten Person erworben?

Als besonders wichtiger Zeuge gilt der anonyme Hinweisgeber von damals. Dieser Mann wird dringend gebeten, sich mit der Polizei in Verbindung zu setzen!

Hinweise nimmt die 5. Mordkommission des Landeskriminalamtes in der Keithstraße 30 in Tiergarten unter der Telefonnummer , Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder jede andere Polizeidienststelle entgegen.

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https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.364879.php

Ein 31-Jähriger, der gestern Abend ein homosexuelles Paar in Schöneberg zunächst beleidigt, angespuckt und schließlich auch körperlich attackiert haben soll, wurde von Passanten festgehalten und von der Polizei festgenommen. Nach bisherigen Ermittlungen waren gegen 21.30 Uhr die beiden 39 und 24 Jahre alten Männer, die sich derzeit als Touristen in Berlin aufhalten, in der Motzstraße unterwegs. Als der Ältere seinen Freund auf dem Bürgersteig umarmte, soll der 31-Jährige plötzlich auf die beiden zu gekommen sein und sie beleidigt und bespuckt haben. Als der 39-Jährige den ihm Unbekannten daraufhin in englischer Sprache zur Rede stellte und aufforderte, das zu unterlassen, soll der Mann ihn abermals bespuckt und ihm mit der Faust ins Gesicht geschlagen haben. Bei der entstehenden körperlichen Auseinandersetzung, soll der Angreifer den 39-Jährigen zu Boden gebracht und mehrfach auf ihn eingetreten haben. Als daraufhin Passanten zu Hilfe eilten, flüchtete der aggressive Mann zunächst, konnte jedoch von weiteren Passanten bis zum Eintreffen der alarmierten Polizisten festgehalten werden.


Der 39-Jährige musste aufgrund eines ausgekugelten Arms und diverser Schürfwunden ambulant in einem Krankenhaus behandelt werden. Die Kriminalpolizei ermittelt.

Polizei Berlin

https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.433131.php

Ein Mann wurde gestern Abend in Wilhelmstadt offenbar aufgrund seiner sexuellen Orientierung angegriffen und leicht verletzt. Der 26-Jährige begab sich zum Polizeiabschnitt 23 und erstattete dort eine Anzeige wegen Körperverletzung. Laut seinen Schilderungen war er mit einem anderen Bewohner gegen 21.30 Uhr in der Flüchtlingsunterkunft in der Schmidt-Knobelsdorf-Straße aufgrund seiner sexuellen Orientierung in Streit geraten. Im weiteren Verlauf sei der 26-Jährige dann von dem Kontrahenten, den er namentlich nicht kannte, mehrmals ins Gesicht geschlagen und auch verbal bedroht worden. Anschließende Ermittlungen führten zur Namhaftmachung des mutmaßlichen Angreifers. Nach der Überprüfung seiner Personalien wurde der 27-jährige Verdächtige am Ort entlassen. Der Angegriffene klagte über Schmerzen im Gesicht, lehnte aber eine ärztliche Behandlung ab.

Polizei Berlin

https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.382743.php

Zu einer körperlichen Auseinandersetzung mit homophoben Hintergrund kam es in der vergangenen Nacht in einer Flüchtlingsunterkunft in Lichterfelde. Gegen 23.50 Uhr geriet ein Pärchen aus zwei 21 und 28 Jahre alten Männern wegen ihrer sexuellen Orientierung mit drei Personen im Ostpreußendamm zunächst in einen verbalen Streit. Im Verlaufe dieses Streits der fünf Personen, die alle Bewohner der Unterkunft sind, soll dann der 21-Jährige von einem Angreifer ins Gesicht geschlagen, in den Arm gebissen und verbal bedroht worden sein. Er selbst soll einen Widersacher ebenfalls gebissen und gewürgt haben. Der junge Mann kam mit einem alarmierten Rettungswagen in ein Krankenhaus, wo er ambulant behandelt wurde. Alarmierte Polizisten stellten die Personalien aller Beteiligten fest. Bei der dreiköpfigen Gruppe handelt es sich um 15, 24 und 25 Jahre alte Männer. Nach den polizeilichen Maßnahmen wurden sie wieder entlassen. Der Polizeiliche Staatsschutz des Landeskriminalamtes hat die Ermittlungen übernommen.

Polizei Berlin

https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.361564.php

In Prenzlauer Berg sollen heute Morgen zwei Männer zunächst beleidigt und anschließend geschlagen worden sein. Gemäß ihren Angaben waren sie gegen 7 Uhr zusammen Hand in Hand laufend in der Bornholmer Straße unterwegs, als sie von vier Unbekannten zunächst homophob beleidigt wurden. Die beiden 43 und 53 Jahre alten Männer gingen nicht auf die Beleidigungen ein und versuchten ihren Weg fortzusetzen. Das gelang jedoch nicht, da die Gruppe nun damit begann mit Fäusten auf sie einzuschlagen. Dadurch erlitt der Ältere Verletzungen im Gesicht und an der Schulter. Der Jüngere wurde ebenfalls im Gesicht verletzt. Anschließend sollen die Schläger in Richtung Pankow geflüchtet sein. Rettungssanitäter brachten die Verletzten in ein Krankenhaus, welches sie nach einer ambulanten Behandlung wieder verlassen konnten. Der Polizeiliche Staatschutz hat die Ermittlungen übernommen.

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