VelsPol Berlin-Brandenburg

Das Mitarbeiternetzwerk für LSBTI in Polizei und Justiz.

Polizeimeldungen

https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.530441.php


In der vergangenen Nacht wurde die Polizei zu einer Auseinandersetzung nach Neu-Hohenschönhausen gerufen. Ein 24 Jahre alter Mann zeigte an, dass er gegen 1.10 Uhr an der Tram-Haltestelle Falkenberger Chaussee Ecke Welsestraße mit einem ihm unbekannten Mann in Streit geraten sei und von diesem homophob beleidigt wurde. Wenig später sei ein weiterer Mann hinzugekommen, soll sich verbal an den Beleidigungen beteiligt und dem 24-Jährigen einen Kopfstoß versetzt haben. Der Angegriffene sei dann geflüchtet, habe sich versteckt und die Polizei gerufen. Eine sofortige Absuche nach den mutmaßlichen Angreifern verlief ohne Erfolg. Der 24-Jährige erlitt Verletzungen im Gesicht, lehnte eine ärztliche Behandlung aber ab. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin hat die Ermittlungen übernommen.

http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.526336.php

Ein transphober Übergriff ereignete sich in der vergangenen Nacht (20.10.2016) in Schöneberg. Nach derzeitigem Ermittlungsstand fuhr eine 19-Jährige mit einem Zug der U-Bahnlinie 2 gegen 0.45 Uhr in Richtung Bülowstraße, als sie zunächst wegen ihres Äußeren von drei Unbekannten ausgelacht und schließlich beleidigt worden sein soll. Als sie die Männer daraufhin ansprach, sollen diese sie noch im Zug gestoßen, geschlagen und getreten haben. Angekommen am Bahnhof Bülowstraße verließ die Geschlagene den Zug und stürzte, woraufhin ihr Handy aus der Hand gefallen sein soll. Einer der Schläger soll es an sich genommen haben. Zusammen mit seinen beiden Mittätern fuhr er dann mit der U-Bahn in Richtung Ruhleben weiter. Verletzt wurde die 19-Jährige nach eigenen Angaben nicht und lehnte eine Behandlung durch die Besatzung eines Rettungswagens ab. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die Ermittlungen übernommen.

http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.520906.php

Drei Männer haben gestern Abend im Kleinen Tiergarten in Moabit einen 33-jährigen Transsexuellen beleidigt, geschlagen und dann beraubt. Gegen 18.15 Uhr wurde die 33-jährige Transperson von drei Männern aufgrund ihres Aussehens angesprochen und beleidigt. Es entwickelte sich ein Streitgespräch, im Zuge dessen ein 17-Jähriger der Transperson mehrfach mit der Faust ins Gesicht schlug, sie zu Boden brachte und ihr die Handtasche entriss. Als Zeugen hinzukamen, ließen zwei der drei Täter von ihrem Opfer ab und flüchteten. Einer schlug noch mehrfach weiter zu und rannte dann auch davon. Zeugen verfolgten den Flüchtenden und hielten ihn bis zum Eintreffen der alarmierten Polizei fest. Der 17-Jährige wurde für die weiterermittelnde Kriminalpolizei eingeliefert. Die überfallene Transperson erlitt Verletzungen und wird sich selbständig in ärztliche Behandlung begeben.

http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.514299.php


In der vergangenen Nacht wurde in Schöneberg ein Mann homophob beleidigt. Der 29-Jährige alarmierte die Polizei, da er nach seinen Angaben kurz nach Mitternacht vor einem Lokal in der Motzstraße von einem Mann beschimpft, beleidigt und angespuckt worden war. Der 25 Jahre alte Tatverdächtige konnte noch in Tatortnähe von den Beamten vorläufig festgenommen werden. Nach erfolgter Blutentnahme und der Feststellung seiner Personalien wurde er wieder entlassen. Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt.

In der Wriezener Straße in Bad Freienwalde fuhr am Donnerstag zur Mittagszeit ein Pickup an zwei 15- Jährigen vorbei. Ein Insasse des Pickups und ein Jugendlicher beleidigten sich gegenseitig mit obszönen Gesten. Als der Pickup erneut durch die Wriezener Straße fuhr, stieg ein Insasse aus und beschimpfte die Jugendlichen.

Außerdem schlug er einem Jugendlichen gegen die Brust, worauf dieser über Schmerzen klagte.

Der Insasse des Pickup wurde als zwei Meter großer Mann von kräftiger Statur beschrieben. Er sei 30 bis 40 Jahre alt und hatte beide Arme tätowiert.

Der Staatsschutz hat die Ermittlungen zur Körperverletzung und zur Volksverhetzung aufgenommen.

http://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.520253.php

Opfer eines homophoben Übergriffs wurden zwei junge Männer in der vergangenen Nacht in Mitte. Die Attackierten im Alter von 23 und 25 Jahren zeigten den alarmierten Polzisten in einem Krankenhaus an, dass sie gegen 2.00 Uhr in der Heinrich-Heine-Straße unterwegs waren. An der Kreuzung Heinrich-Heine-Straße/Annenstraße begegneten sie einer dreiköpfigen Gruppe, ebenfalls junger Männer. Nach Angaben der Verletzten wichen diese zunächst auf die gegenüberliegende Straßenseite aus, um einem möglichen Konflikt aus dem Wege zu gehen. Aus der Personengruppe löste sich ein Mann, folgte den beiden und schlug zuerst den Jüngeren. Anschließend attackierte der Schläger den Älteren mit zwei Schlägen ins Gesicht. Als eine hinzukommende Passantin den beiden Niedergeschlagenen zu Hilfe eilte, flüchtete der Täter unerkannt. Nach bisherigen Erkenntnissen wurden die beiden Opfer aufgrund ihrer getragenen Bekleidung attackiert. Sie konnten nach einer ambulanten Behandlung das Krankenhaus wieder verlassen. Der Polizeiliche Staatschutz des Landeskriminalamts führt hierzu die Ermittlungen.

Ein Unbekannter hat in der vergangenen Nacht mehrere Männer in Tiergarten homophob beleidigt und bedroht. Gegen 0.20 Uhr soll der Mann in einem Park zwischen Händelallee und Straße des 17. Juni mehrere Männer aufgefordert haben, den Park zu verlassen. Dabei habe er ihnen mit einer Taschenlampe ins Gesicht geleuchtet. In der anderen Hand soll der Unbekannte einen Hammer gehalten haben. Die alarmierten Polizisten suchten die Grünanlage ohne Erfolg ab. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die weiteren Ermittlungen übernommen.

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