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Polizeimeldungen

https://www.berlin.de/polizei/polizeimeldungen/pressemitteilung.703135.php

Möglicherweise aus einem homophoben Grund wurde ein Mann gestern Abend in Neukölln getreten und bedroht. Der 28-Jährige alarmierte kurz nach 21.15 Uhr die Polizei zur Richardstraße Ecke Kirchgasse. Den Einsatzkräften gegenüber gab er an, dass er mit seinem gleichaltrigen Ehemann zu Fuß unterwegs war und an dieser Ecke plötzlich von einem zunächst unbekannten Jugendlichen laut angeschrien und bedroht wurde. Dann sei der stark alkoholisierte junge Mann auf ihn zugekommen und habe ihn gegen den Unterschenkel getreten, sodass er stürzte und sich leicht verletzte. Weitere körperliche Angriffe sollen durch den unbekannten Begleiter des Jugendlichen verhindert worden sein. Polizisten des Abschnitts 54 suchten die nähere Umgebung ab und nahmen den 16-jährigen Tatverdächtigen, der durch das Paar identifiziert werden konnte, fest. Er wurde zur Feststellung seiner Personalien und zur Blutentnahme in ein Polizeigewahrsam gebracht. Auf Grund der starken Alkoholisierung musste der Jugendliche anschließend mit einem Rettungswagen in ein Krankenhaus gefahren werden, wo er stationär aufgenommen wurde. Seine Mutter wurde verständigt.  

Polizeimeldung vom 19.05.2018
Neukölln
Nr. 1103

 

Ein bislang unbekannter Mann hat gestern Abend eine Transfrau in Neukölln attackiert und verletzt. Kurz vor 20 Uhr stand die 53-Jährige an der Bushaltestelle der Linie M41 in der Sonnenallee, als der Unbekannt auf sie zulief und ihr sofort mit der Faust gegen den Kopf schlug. Darüber hinaus trat der Schläger 53-Jährigen mit dem Fuß gegen den Kehlkopf. Noch vor Eintreffen der alarmierten Polizisten entfernte sich der Schläger. Die Transfrau kam mit einer Kehlkopfverletzung zur ambulanten Behandlung in ein Krankenhaus. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt führt die Ermittlungen und Fahndung nach dem Unbekannten.
 
Polizeimeldung Nr. 0990 vom 05.05.2018
Polizeimeldung Nr. 0751 vom 06.04.2018
 
Der mit den Bildern gesuchte Mann hat sich bei der Polizei gestellt. Es handelt sich um einen 21-jährigen Berliner. Die weiteren Ermittlungen dauern an.
Mit der Veröffentlichung von Bildern aus einer Überwachungskamera bittet die Polizei um Mithilfe bei der Suche nach einem Mann, der am 10. Dezember 2017 zwei Jugendliche in Marzahn homophob beleidigt und geschlagen haben soll. Gegen 0.30 Uhr soll der Abgebildete, gemeinsam mit einem weiteren Unbekannten, zwei Jugendliche im Alter von 15 und 17 Jahren am Betriebshof Marzahn in der Landsberger Allee 565 ins Gesicht geschlagen und homophob beleidigt haben. Bei dem Gesuchten soll es sich um den Haupttäter gehandelt haben. Bei dem Angriff wurden die beiden Jugendlichen leicht verletzt.
 

Polizeimeldung Nr. 0746 vom 05.04.2018

Der Polizeiliche Staatsschutz ermittelt wegen eines homophoben Übergriffs, der in der Nacht vom vergangenen Mittwoch zum Donnerstag in Neukölln geschah. Nach derzeitigem Ermittlungsstand war ein 24-Jähriger gegen 23.40 Uhr zusammen mit seinem 27-jährigen Lebensgefährten in der Mainzer Straße unterwegs, wobei sie ihre Arme untergehakt hatten. Sie wurden dann von zwei Jugendlichen angesprochen und nach Zigaretten gefragt, woraufhin sie ohne zu reagieren weitergingen. Die beiden Unbekannten folgten ihnen und der Jüngere bekam plötzlich einen Schlag gegen den Kopf und anschließend einen Messerstich in den Oberschenkel. Der Verletzte rettete sich zusammen mit seinem Partner, der nicht angegriffen wurde, in eine nahegelegene Bar, wo Gäste einen Rettungswagen und die Polizei alarmierten. Die Angreifer flüchteten unerkannt. Der 24-Jährige kam in ein Krankenhaus, wo die Stichwunde versorgt werden musste. Lebensgefahr besteht nicht.

Unbekannte haben in der vergangenen Nacht in Neukölln einen Homosexuellen beschimpft und überfallen. Nach Angaben des 23-Jährigen lief er gegen 23.30 Uhr auf dem Gehweg der Sonnenallee in Richtung Weichselstraße und sei aus einer ihm entgegenkommenden etwa 15 Personen großen Gruppe heraus beleidigend auf seine Homosexualität angesprochen worden. Drei Personen sollen ihn dann umringt und ihm das Essen aus der Hand geschlagen haben. Einer des Trios habe ein Messer hervorgeholt, woraufhin der 23-Jährige schützend eine Hand vor sein Gesicht hielt und dabei eine Schnittverletzung an einem Finger erlitt. Ein weiterer Täter soll den Angegriffenen mit Reizgas besprüht und zu Boden gestoßen haben. Während die Gruppe anschließend in Richtung Hermannplatz flüchtete, bemerkte der Attackierte, dass ihm auch sein Handy und sein Geld geraubt worden waren. Der 23-Jährige erlitt Augenreizungen und Rumpfverletzungen. Die Ermittlungen führt der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt Berlin.

Eine Transfrau alarmierte gestern Abend die Polizei nach Kreuzberg. Die 37-Jährige zeigte an, dass sie kurz zuvor, gegen 18.10 Uhr, zu Fuß in der Kohlfurter Straße unterwegs gewesen sei, als sie zwei Männern begegnete. Einer der beiden habe sie dann, vermutlich wegen ihres Erscheinungsbildes, beleidigt und volksverhetzende Äußerungen hinzugefügt. Als sie eine Erklärung von dem Pöbler verlangt habe, soll er sie auch noch bedroht haben. Anschließend flüchtete der Tatverdächtige mit seinem Begleiter. Eine Absuche der näheren Umgebung durch die alarmierte Funkstreife verlief ohne Erfolg. Der Polizeiliche Staatsschutz beim Landeskriminalamt hat die weiteren Ermittlungen zu der Volkverhetzung, Beleidigung und Bedrohung übernommen.

In den gestrigen Nachmittagsstunden beleidigten und verletzten Unbekannte eine transsexuelle Frau in Wedding. Den Angaben der 52-Jährigen zufolge sei sie gegen 16.40 Uhr in einem U-Bahnwaggon der Linie 9 von einem Mann homophob beleidigt und anschließend getreten worden. Am U-Bahnhof Westhafen verließ der Täter in Begleitung eines zweiten Mannes die U-Bahn.

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